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Sandra
Hallo zusammen! Bin erleichtert dass es vielen genau
so oder ähnlich geht wie mir. Heute ist wieder so ein Hallo zusammen!

Bin erleichtert dass es vielen genau so oder ähnlich geht wie mir. Heute ist wieder so ein Tag, an dem ich vor dem Internet sitze und versuche etwas über meine Angstkrankheit (Soziale Phobie) zu erfahren. Ständig kreisen meine Gedanken darum. Alles andere erscheint unwichtig. Früher war ich so unbeschwert und vogelfrei.

Angefangen hat alles letzten Sommer während meines Studiums. Wenn ich in der Mitte des Hörsaals saß, bekam ich regelrechte Schweißausbrüche, Herzklopfen, ein beklemmendes Gefühl. Ich konnte mich nicht mehr konzentrieren und hatte das Gefühl, mich könnte jeder anstarren und auslachen. Seitdem gehe ich nur noch ungern in Vorlesungen. Wenn doch, setz ich mich am liebsten in die letzte Reihe, somit sind die Angstzustände nicht ganz so schlimm. Mittlerweile hat sich meine Problem manifestiert und ich meide die Gesellschaft immer mehr. Alle schönen Dinge wie Geburtstagsfeste, Kaffee trinken u. Essen gehen. Familienfeste werden als notwendiges Übel angesehen, die ich irgendwie durchstehen muss.

Mein Problem: alle starren auf meine extrem schwitzenden Hände und bekommen meine Unsicherheit mit. Oftmals geh ich dann einfach raus, da ich das Gefühl habe, womöglich die Kontrolle zu verlieren. Es ist wie ein Teufelskreis. Kaum trete ich in Kontakt mit anderen Menschen, setzen meine körperlichen Symptome ein und ich erlebe sie als ungemein störend.
Mein Selbstwertgefühl ist total am Boden, da ich einfach das Gefühl habe nicht gut genug zu sein. Mein Freund, meine Eltern und Freunde versuchen mir gut zuzureden, aber irgendwie schaffe ich es nicht aus meiner Engstirnigkeit auszubrechen, die Dinge lockerer zu sehen und mich von meiner Angst echt mal am A... lecken zu lassen. Habe autogenes Training versucht. Leider waren aber für mich wieder einmal zu viele Leute im Raum.

Bin jetzt bei einem Psychologen, der mit mir in langen Gesprächen versucht, die Angst zu überwinden. Außerdem nehme ich homöophatische Kügelchen ein, um wieder meine Mitte und mein inneres Gleichgewicht zu finden.
Es ist verrückt. Ich wollte immer studieren, bin eigentlich ein aufgeschlossener, offener, fröhlicher Mensch. Ich war von mir überzeugt, hatte keine Probleme auch mal im Mittelpunkt zu stehen, könnte stolz auf mich sein und jetzt scheint alles zusammenzubrechen?

Ich werde jedenfalls nicht aufgeben und mich meiner „Scheiß-Angst“ stellen, sollen die anderen doch denken was sie wollen. ICH bin so wie ICH bin, und so ist es okay.

Ich werde diese ANGST, die mich einfach nicht mehr loslässt, besiegen!
Lasst euch nicht unterkriegen, am Ende des Tunnels ist sicher Licht.

Grüsslis!

Sandra

 
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