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Überblick der Entspannungstechniken
Bei der Therapie von Ängsten und Phobien nehmen Entspannungs verfahren eine wichtige Rolle ein.
Zur Geburt gehört der Tod.
Zum Einatmen gehört das Ausatmen.
Zum Geben gehört das Nehmen
Zur Leistung gehört die Erholung
Zur Geborgenheit gehört die Einsamkeit
Zur Spannung gehört die Entspannung

(Chinesische Weisheit)

Bei der Therapie von Ängsten und Phobien nehmen Entspannungs verfahren eine wichtige Rolle ein. Die bekanntesten sind Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Atementspannung, Meditation, Imagination (Gedankenreisen) und Yoga. Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe anderer Verfahren, die eine gute Wirkung zeigen.

Den Entspannungstrainings ist gemeinsam, dass sie auf eine Reduktion der körperlich-geistigen Spannung abzielen und zu gesteigertem Wohlbefinden führen. Da die verschiedenen Trainings unterschiedliche Ansatzpunkte haben, ist auch die Wirkung unterschiedlich. Das Autogene Training setzt vor allem am vegetativen Nervensystem (Durchblutung, Herzfrequenz, etc.) an, die Progressive Muskelentspannung - wie der Name sagt - vor allem an der Muskulatur. Bei der Meditation und Imagination ist primär eine geistig-mentale Entspannung vorhanden. Bei allen Entspannungsverfahren ist es wichtig, dass regelmäßig (am besten täglich) geübt wird. Nur dadurch wird gewährleistet, dass die Entspannung auch in Angstsituationen gut eingesetzt werden kann. Es ist sehr empfehlenswert, einen Kurs zu einem bestimmten Entspannungstraining zu besuchen, der von einem (einer) erfahrenen Entspannungsexperten (Expertin) durchgeführt wird. Man lernt die Entspannung dadurch korrekt, erzielt meist früher Erfolge und profitiert von den Erfahrungen der anderen Kursteilnehmer. Über Bücher und geführte Entspannungs-CDs kann man zu Hause sehr gut weiterüben. Die verschiedenen Entspannungstrainings schließen sich nicht aus, sondern können sehr gut kombiniert werden. So kann sich jeder ein individuell-optimales Entspannungsprogramm zurechtschneidern.


Autor: Stephan Welz
 
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