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Teufelskreis der Angst
Bei Panikattacken kommt es meist zu einer Aufschaukelung von körperlicher Anspannung und negativen Gedanken und Gefühlen (siehe Abb.).
Wer kämpft, kann verlieren.
Wer nie kämpft, hat immer verloren.

(Unbekannt)

Bei Panikattacken kommt es meist zu einer Aufschaukelung von körperlicher Anspannung und negativen Gedanken und Gefühlen (siehe Abb.). So kann es beispielsweise in einem Kaufhaus, in dem viele Menschen einkaufen und eine stickige Luft vorhanden ist, ganz spontan zu Herzklopfen kommen. Dieses Herzklopfen wird vom Betroffenen wahrgenommen und als Zeichen eines drohenden Herzinfarktes bewertet. Dieser Gedanke macht Angst, wodurch der Körper mit verstärkter Anspannung und Erregung reagiert. Das Herzklopfen wird intensiver, eventuell begleitet von einem Druckgefühl auf der Brust, rascher Atmung, Schwindel und schweißnassen Händen. Die Angst vor einem Herzinfarkt wird noch stärker und der Teufelskreis der Angst schaukelt sich auf. Der Betroffene ist in diesem Teufelskreis gefangen, der innerhalb weniger Minuten dazu führen kann, daß eine Panikattacke auftritt.



Abb. körperliche Reaktionen bei Angstkonfrontation (Streßdiagnostik)




Das Gefühl, diesem Teufelskreis der Angst hilflos ausgeliefert zu sein, ist häufig. Mit Hilfe von einer umfassenden Angsttherapie - lernen die Betroffenen, diesen Teufelskreis zu unterbrechen. Sie lernen, eine optimale Entspannung von Körper und Geist herzustellen und wissen, daß sie Strategien einsetzen können, um die Angst aktiv zu bewältigen. Dieses Wissen gibt Zuversicht und Optimismus, weshalb dadurch die Häufigkeit von Panikattacken sinkt und die Angst vor der Angst deutlich abnimmt. Die positiven Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Lebensfreude im Alltag stellen sich dann beinahe von selbst ein.


Zusammenfassung: Stephan Welz
 
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